1947 BRD: Hans Burkert

Hans Burkert saß sechs Jahre in Haft, nachdem er am 3.10.1947 vom Landgericht Weiden wegen Totschlags zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt worden war. Der Staatsanwalt hatte die Todesstrafe gefordert. Der Hauptbelastungszeuge war sich sicher, Burkert bei dem Mord im Mondschein erkannt zu haben. 1952 wurde Burkert in einem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen. Dazu hatten vier Gutachten geführt, die es infolge von schlechten Sichtverhältnissen am Tatort und der stark eingeschränkten Sehfähigkeit des Belastungszeugen für ausgeschlossen hielten, dass dessen Aussage belastbar sei. In einem psychologischen Gutachten wurde zudem der Belastungszeuge als wichtigtuerisch, eigenwillig und unglaubwürdig bezeichnet. In dem Hauptprozess hatte Burkerts Verteidiger bereits entsprechende Beweisanträge gestellt (Gutachten), die vom Gericht allerdings abgelehnt worden waren.

https://linkverzeichnis.wordpress.com/1950/12/20/mord-wir-treffen-uns-im-himmel/

https://linkverzeichnis.wordpress.com/1961/10/17/unschuldig-verurteilt/

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2011/05/31/deutschland-und-die-welt/

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